Das Arbeiten mit geografischen Informationssystemen (GIS) ist eine Kernmethode der Geografie, wird aber auch in der Geologie, der Meteorologie oder der Ethnologie genutzt. Die Funktion eines GIS ist es, räumliche Informationen zu erfassen, verarbeiten, analysieren und präsentieren.

Das Projekt Digital Mapping gibt den Lernenden eine Einführung in das Feld der Kartografie und der geografischen Informationssysteme, welche zeit- und ortsunabhängig genutzt werden kann. Es wird ausschließlich mit Open-Source-Programmen gearbeitet, SAGA GIS und QGIS, und mit frei zugänglichen Daten aus der Stadt Hamburg. Dabei werden lokale Themen wie Hochwasser, Kommunalpolitik sowie Arten- und Lärmschutz behandelt. Diese sollen sich basierend auf dem informatikdidaktischen Ansatz „Informatik im Kontext“ am lebensweltlichen Kontext der Lernenden orientieren.

Das Projekt ist in drei aufeinander aufbauende Module aufgeteilt. Jedes Modul beschäftigt sich mit einer übergeordneten Thematik, anhand derer eine Methode gelehrt werden soll. Am Beginn eines jeden Moduls wird ein Video in die Thematik einführen, um das Interesse an der Methode zu wecken. Darauf aufbauend werden Lernvideos den Umgang mit den Programmen anleiten. Übungsaufgaben zur Vertiefung der Methoden werden ebenfalls angeboten.

Informationsseite des Angebots