Digitale Spiele gehören nicht nur zum Kulturgut, sondern sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie bergen aber auch große Potentiale und eröffnen vielfältige Möglichkeiten im Bereich der Bildung und der Förderung von Medienkompetenz. Die OER zeigt den Diskurs aus fachlicher pädagogischer Perspektive und mögliche Methoden zum kreativen Umgang mit Games auf, damit Fachpersonen aus außerschulischen und schulischen Kontexten diese kennenlernen, ausprobieren und für ihr eigenes Umfeld umsetzen können. Daher können Lernende aus unterschiedlichen Kontexten vom Lernarrangements profitieren: Eine Lehrerin, die für den Deutschunterricht eine neue games-gestützte Methode sucht, um an bestimmte Literatur heranzuführen. Aber auch ein Bibliothekar, der nach einer Vermittlungsmethode sucht, um in der Bibliothek mit der Öffentlichkeit über Games und deren gesellschaftliche Relevanz ins Gespräch zu kommen.

Methodik

Die Lerneinheit umfasst verschiedene OER, wie u.a. Einführungsvorträge, Experten-Interviews, Erklärvideos, Methoden und Konzepte sowie eine Reihe an weiterführendem Material. Sie ermöglicht es dem Lernenden aber auch, Vermittlungsmethoden im Games-Bereich zu diskutieren, auszutauschen und selbst zu entwickeln. Dabei ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Zielgruppen – Pädagoginnen, Studierende, Games-Entwicklerinnen, aber womöglich auch Eltern und Schülerinnen – gleichzeitig ein Mehrwert für die OER selbst.

Lernziele

  • Die Basiskenntnisse der Lernenden rund um digitale Spiele werden erweitert und vertieft.
  • Die Lernenden erwerben Grundwissen im kreativen Umgang mit digitalen Spielen und erproben die praktische Umsetzung.
  • Die Lernenden können bestehende Konzepte zielführend bewerten und für das eigene Umfeld adaptieren.
  • Die Lernenden eignen sich Grundkenntnisse der Medienkompetenzförderung an.
  • Die Lernenden können anschließend selbständig eigene Projektvorhaben im relevanten Bereich konzipieren und durchführen.
  • Die Lernenden lernen digitale Spiele folglich als Instrument zur Medienkompetenzvermittlung in ihrem eigenen individuellen (Arbeits-)Umfeld sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.
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